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Wir kommen!

Ich wünsche ein wundervolles neues Jahr und viel Glück für die guten Vorsätze!
Ich hoffe ihr seid in Deutschland ordentlich rein gerutscht.
 
Ein kleiner Rückblick:
Wir haben letztlich das Angebot von Dennis (unser Chef vom Mountain View Motel) angenommen und uns dafür entschieden zu zweit das Motel einige Wochen gegen Bezahlung zu leiten.
Unser Boss hat eine Zweitwohnung in Auckland, in welcher er die Feiertage verbringt. Ich würde es wahrscheinlich ebenso tun, da Ohakune (den Sommer über) einfach nicht viel bietet.
Somit führten wir das Motel einige Wochen lang, d. h. wir mussten uns um ALLES kümmern - Betten machen, Zimmer reinigen (diese Arbeit habe ich hauptsächlich - Klischee halber - Rebecca überlassen ;-) ), Arbeit an der Rezeption (Zimmer buchen, Gäste betreuen etc.) usw. .
Weihnachten mussten wir ebenso arbeiten, aufgrund dessen wurden die Festlichkeiten eher schlicht gehalten, aber wir haben uns, mit 3 anderen Deutschen, ein wundervolles Festessen gezaubert und anschließend den Abend miteinander verbracht.
Den 26. & 27. haben wir frei bekommen. Diese Zeit haben wir genutzt um einen Ausflug nach Wanganui zu machen. Wir waren im Kino und haben uns den Hobbit angesehn und haben einen Trip zum schwarzen Strand gemacht (wortwörtlich - Bilder folgen).
Für Silvester haben wir uns Karten für ein drei tägiges Festival gekauft, genannt La De Da. Am 30.12. haben wir uns zum genannten Festival begeben und dort gecampt.
Der Neujahrsakt ansich ist eher ernüchternd ausgefallen, ein kurzer Countdown mit einem sehr kleinen Feuerwerk hat das Jahr 2013 eingeleitet. Dies ist verständlich, da hier Sommer ist und die Waldbrandgefahr dementsprechend hoch ist - anders als bei uns.
Am Morgen des 1.1.2013 war das ganze Spektakel auch schonwieder vorbei, somit ging es zurück nach Ohakune.
Am 3.1. war es dann soweit: Besuch aus Deutschland
Ich fuhr zurück nach Auckland um meinen Freund Lars vom Flughafen abzuholen. Er hat eine 3 tägige Reise auf sich genommen um mich in Neuseeland zu besuchen, für 2 Wochen.
Wir haben uns entschieden eine Nacht in Auckland zu bleiben und feierten das Wiedersehen in einigen Nachtlokalen. Am nächsten Tag machten wir uns zurück nach Ohakune, da wir (Rebecca & Ich) noch bis zum 7.1. arbeiten mussten.
Lars hat natürlich ein Zimmer bei uns bekommen und wir verbrachten 3 schöne Tage mit Wanderungen und einem Besuch in einer Kletterhalle. Wir dachten: "Ein bisschen klettern, was macht das schon." Aber es war wesentlich anstrengender und spaßiger als gedacht.
Nun begeben wir uns nach Wellington, die Hauptstadt Neuseelands. Wir werden dort einige Tage verbringen und nehmen anschließend die Fähre zur Südinsel.
Ich bin unglaublich gespannt!

18.1.13 02:36, kommentieren

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Wir kommen!

Ich wünsche ein wundervolles neues Jahr und viel Glück für die guten Vorsätze!
Ich hoffe ihr seid in Deutschland ordentlich rein gerutscht.
 
Ein kleiner Rückblick:
Wir haben letztlich das Angebot von Dennis (unser Chef vom Mountain View Motel) angenommen und uns dafür entschieden zu zweit das Motel einige Wochen gegen Bezahlung zu leiten.
Unser Boss hat eine Zweitwohnung in Auckland, in welcher er die Feiertage verbringt. Ich würde es wahrscheinlich ebenso tun, da Ohakune (den Sommer über) einfach nicht viel bietet.
Somit führten wir das Motel einige Wochen lang, d. h. wir mussten uns um ALLES kümmern - Betten machen, Zimmer reinigen (diese Arbeit habe ich hauptsächlich - Klischee halber - Rebecca überlassen ;-) ), Arbeit an der Rezeption (Zimmer buchen, Gäste betreuen etc.) usw. .
Weihnachten mussten wir ebenso arbeiten, aufgrund dessen wurden die Festlichkeiten eher schlicht gehalten, aber wir haben uns, mit 3 anderen Deutschen, ein wundervolles Festessen gezaubert und anschließend den Abend miteinander verbracht.
Den 26. & 27. haben wir frei bekommen. Diese Zeit haben wir genutzt um einen Ausflug nach Wanganui zu machen. Wir waren im Kino und haben uns den Hobbit angesehn und haben einen Trip zum schwarzen Strand gemacht (wortwörtlich - Bilder folgen).
Für Silvester haben wir uns Karten für ein drei tägiges Festival gekauft, genannt La De Da. Am 30.12. haben wir uns zum genannten Festival begeben und dort gecampt.
Der Neujahrsakt ansich ist eher ernüchternd ausgefallen, ein kurzer Countdown mit einem sehr kleinen Feuerwerk hat das Jahr 2013 eingeleitet. Dies ist verständlich, da hier Sommer ist und die Waldbrandgefahr dementsprechend hoch ist - anders als bei uns.
Am Morgen des 1.1.2013 war das ganze Spektakel auch schonwieder vorbei, somit ging es zurück nach Ohakune.
Am 3.1. war es dann soweit: Besuch aus Deutschland
Ich fuhr zurück nach Auckland um meinen Freund Lars vom Flughafen abzuholen. Er hat eine 3 tägige Reise auf sich genommen um mich in Neuseeland zu besuchen, für 2 Wochen.
Wir haben uns entschieden eine Nacht in Auckland zu bleiben und feierten das Wiedersehen in einigen Nachtlokalen. Am nächsten Tag machten wir uns zurück nach Ohakune, da wir (Rebecca & Ich) noch bis zum 7.1. arbeiten mussten.
Lars hat natürlich ein Zimmer bei uns bekommen und wir verbrachten 3 schöne Tage mit Wanderungen und einem Besuch in einer Kletterhalle. Wir dachten: "Ein bisschen klettern, was macht das schon." Aber es war wesentlich anstrengender und spaßiger als gedacht.
Nun begeben wir uns nach Wellington, die Hauptstadt Neuseelands. Wir werden dort einige Tage verbringen und nehmen anschließend die Fähre zur Südinsel.
Ich bin unglaublich gespannt!

18.1.13 02:24, kommentieren

Willkommen in Mordor

Nach 2 Wochen Kiwi-Flower-Picking hatten wir genug! Und glücklicherweise ist die Saison für 'Picking' auch Anfang Dezember beendet. Ein neuer Job ruft. Es ist (noch) wärmer geworden in Neuseeland und somit ist es in Ohakune, welches zentral in der Nordinsel, am Rande eines Vulkans liegt, auch wesentlich angenehmer als angenommen. Ja genau, dort befinden wir uns momentan! Wir haben ein Job für Unterkunft in einem Motel angenommen, ein Mountain-View Motel, mit einem, wie der Name besagt, wundervollem Ausblick auf den schneebedeckten Vulkan. Im übrigen ist es der aktive Vulkan, welcher vor einigen Wochen erst einiges von sich gegeben hat. Aber ich braucht euch keinerlei Sorgen machen, der Spuk und Rauch ist auch schonwieder vorbei. Aber falls doch die Welt untergehen sollte, wie es Nostradamus und die Mayas vorhergesehen haben, bekommen wir es wohl als erstes mit. Um den Titel dieses Eintrags zu entschlüsseln: Mordor stammt aus dem Film "Der Herr Der Ringe", dies ist das Gebiet der bösen Mächte und dieses genannte Gebiet wurde hier gedreht. Das soll aber nicht heißes dass es hier nicht schön ist, ganz im Gegenteil! Es ist wundervoll, sehr warm, jedoch kann das Wetter im Sekundentakt wandeln. Wir haben in Te Puke zwei junge deutsche Herren in unserem Alter kennengelernt, welche sich zu guten Freunden entwickelt haben und uns auf unserer Reise nun begleiten...vorerst. Sie stammen aus dem Norden - Inselkinder - Sören und Jacob. Unsere nächsten Probleme sind nun: wo verbringen wir Weihnachten und Neujahr? Denn hier möchten wir nicht länger bleiben, es ist nichts los. Die Stadt hat 1000-1100 Einwohner, welche man allerdings nirgends findet, es ist wie ausgestorben. Allerdings habe ich erfahren, dass in der Hauptsaison (im Winter) in dieser Stadt mehr als 80.000!!! Menschen 'leben'. Ich sehe genauer hin und stelle fest, dass jedes 3 Haus ein Motel o.ä. ist. Liebe Grüße aus dem Wunderland!

13.12.12 12:10, kommentieren

Never Go Downstairs

Ich begrüße recht herzlich alle Leser meines kleinen Reiseblogs! Ich möchte mich im Voraus für Rechtschreibfehler bzw. Tippfehler entschuldigen, da ich den Text bis auf Weiteres nur mit der Handytastatur schreiben kann, weil momentan leider kein PC zur Verfügung steht. "Für Rechtschreibung und Schrift -> haftet der Stift!" - ist in diesem Fall zwar nicht ganz zutreffend, trotzdem bitte ich vorerst um Verständnis. ;-) Zu meiner bisherigen Reise: Verabschiedung & Abflug war am 04.11.2012 und mein Aufenthalt in Neuseeland, soll voraussichtlich 7 Monate dauern, mit 5 anschließenden Tagen auf den Fitschi-Inseln und 3 weiteren in Seoul (Hauptstadt von Südkorea). Diese Freude wurde uns aufgrund des 'Umsteigens' in einen anderen Flieger gewährt, denn die Länge des Aufenthalts bis zum Anschlussflieger, in dem jeweiligen Land, ist frei zu wählen. Wer würde in diesem Fall nicht einen kleinen Zwischenurlaub in Betracht ziehen? Angekommen in Auckland ist ein Jetleg, infolge der 12 stündigen Zeitverschiebung, kaum zu merken - glücklicherweise! Wir sehen uns sofort etwas die Stadt an und genießen am Abend ein kühles Bier, nach einem schier endlos langem und unbequemen Flug, mit heftigen Turbulenzen. Ich reise mit Rebecca, wir lachen viel, freuen uns über das Wetter und stehen uns gegenseitig stets mit Rat und Tat zur Seite. Die ORGANISATION ist gut ORGANISIERT, zu unserer positiven Überraschung. Ein spannender Einführungskurs, welcher wahnsinnige Lust auf Neuseeland weckt und eine kostenlose Stadtrundfahrt gehören zur Begrüßung. Ich bin froh das richtige Angebot gewählt zu haben. Die Jobsuche ist anfangs schwieriger als erwartet. Wir bekommen zahlreiche absagen, oder es ist nur eine Stelle verfügbar. Da wir aber zusammen reisen möchten, bevorzugen wir einen Ort, an welchem wir beide arbeiten können. Als wir endlich eine zusage für einen Job in Ohakune zugesagt bekommen, lehnen wir diesen ab, da die Örtlichkeit in der Mitte der Nordinseln, in der Nähe eines Vulkans ist. Wir sind für Temperaturen um 5'C nicht ausgerüstet und wollten sowieso vorerst den kommenden Sommer genießen. Zudem wird auch für viele Jobs ein Auto benötigt, welches wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht besaßen. Infolgedessen reisen wir per Bus nach Tauranga, in der Hoffnung dort eine Arbeit zu finden, welche sich lohnt, doch nach 4 Tagen scheint dieses Ziel noch immer unerreichbar. Als wir auf dem Weg zum Supermarkt sind, entdecken wir ein top Angebot für ein Auto. Die Preise für private, mobile Fortbewegungsmittel sind leider in Neuseeland wesentlich höher, verglichen mit den Deutschen. Dies liegt warscheinlich daran, dass sogut wie kein Verkehrsmittel in Neuseeland produziert wird und somit jedes Einzelne importiert wird. Aber das Auto scheint, nach einer Probefahrt etc., okay zu sein und wir ergreifen die Gelegenheit und schlagen zu. Auch die Laufleistungen sind extrem höher, beispielsweise sind 300-400.000km normal - bei uns kaum vorstellbar! Unser Auto, ein Nissan Bluebird, Baujahr 1990 (das Auto ist älter als ich!!!), hat 227tkm und läuft einwandfrei. Natürlich sind deutliche Abnutzungen am Gefährt zu erkennen, aber in diesem Fall sollt man wohl doch die Ansprüche ganz nach unten schrauben, es dient lediglich dazu, um von A nach B zu kommen und einen kurzen Zwischenstop bei C zu machen. ;-) Endlich! Wir haben einen Job! In Te Puke, ca. 30km von Tauranga entfernt. Wir machen uns am Donnerstag auf den Weg (2.Woche) und haben am Freitag den ersten Arbeitstag. Wir sind dazu auserkoren Kiwiblüten zu pflücken, genannt Kiwiflower-picking. Ein unglaublich anstrengender Job von morgens um 7Uhr bis nachmittags/abends um 5-6Uhr. 6$ pro Kilo werden uns zugesprochen - ein Hungerlohn, angesichts der zu bezahlenden Unterkunft und Essen. Jeder kann sich vorstellen was eine Blüte von nichteinmal 1cm Durchmesser wiegt. Außerdem darf nicht jede Blüte gepflückt werden, nur männliche, nicht geöffnet, nicht grün und geschlossen, ein Mittelwert. Schätzungsweise eine von 100 Blüten. Ein unglaublich anstrengender Job! Den ganzen Tag stehen, nach oben sehen und zupfen, mit einer Tasche, welche durch zwei Tragegurte über den Schultern, vor dem Bauch befestigt ist, in welcher sich zudem noch mehrere Kilo befinden. Wir wollen diesen Job nicht sehr viel länger machen. Mal sehen wohin es uns als nächstes treibt, ich bin guter Hoffnung und berichte sobald wie möglich! Ich wünsche euch alles Gute aus Neuseeland! P.s.: 20'C... vieeeel zu wenig. Und wie ist das Wetter in Deutschland? ;-)

1 Kommentar 19.11.12 11:16, kommentieren