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Never Go Downstairs

Ich begrüße recht herzlich alle Leser meines kleinen Reiseblogs! Ich möchte mich im Voraus für Rechtschreibfehler bzw. Tippfehler entschuldigen, da ich den Text bis auf Weiteres nur mit der Handytastatur schreiben kann, weil momentan leider kein PC zur Verfügung steht. "Für Rechtschreibung und Schrift -> haftet der Stift!" - ist in diesem Fall zwar nicht ganz zutreffend, trotzdem bitte ich vorerst um Verständnis. ;-) Zu meiner bisherigen Reise: Verabschiedung & Abflug war am 04.11.2012 und mein Aufenthalt in Neuseeland, soll voraussichtlich 7 Monate dauern, mit 5 anschließenden Tagen auf den Fitschi-Inseln und 3 weiteren in Seoul (Hauptstadt von Südkorea). Diese Freude wurde uns aufgrund des 'Umsteigens' in einen anderen Flieger gewährt, denn die Länge des Aufenthalts bis zum Anschlussflieger, in dem jeweiligen Land, ist frei zu wählen. Wer würde in diesem Fall nicht einen kleinen Zwischenurlaub in Betracht ziehen? Angekommen in Auckland ist ein Jetleg, infolge der 12 stündigen Zeitverschiebung, kaum zu merken - glücklicherweise! Wir sehen uns sofort etwas die Stadt an und genießen am Abend ein kühles Bier, nach einem schier endlos langem und unbequemen Flug, mit heftigen Turbulenzen. Ich reise mit Rebecca, wir lachen viel, freuen uns über das Wetter und stehen uns gegenseitig stets mit Rat und Tat zur Seite. Die ORGANISATION ist gut ORGANISIERT, zu unserer positiven Überraschung. Ein spannender Einführungskurs, welcher wahnsinnige Lust auf Neuseeland weckt und eine kostenlose Stadtrundfahrt gehören zur Begrüßung. Ich bin froh das richtige Angebot gewählt zu haben. Die Jobsuche ist anfangs schwieriger als erwartet. Wir bekommen zahlreiche absagen, oder es ist nur eine Stelle verfügbar. Da wir aber zusammen reisen möchten, bevorzugen wir einen Ort, an welchem wir beide arbeiten können. Als wir endlich eine zusage für einen Job in Ohakune zugesagt bekommen, lehnen wir diesen ab, da die Örtlichkeit in der Mitte der Nordinseln, in der Nähe eines Vulkans ist. Wir sind für Temperaturen um 5'C nicht ausgerüstet und wollten sowieso vorerst den kommenden Sommer genießen. Zudem wird auch für viele Jobs ein Auto benötigt, welches wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht besaßen. Infolgedessen reisen wir per Bus nach Tauranga, in der Hoffnung dort eine Arbeit zu finden, welche sich lohnt, doch nach 4 Tagen scheint dieses Ziel noch immer unerreichbar. Als wir auf dem Weg zum Supermarkt sind, entdecken wir ein top Angebot für ein Auto. Die Preise für private, mobile Fortbewegungsmittel sind leider in Neuseeland wesentlich höher, verglichen mit den Deutschen. Dies liegt warscheinlich daran, dass sogut wie kein Verkehrsmittel in Neuseeland produziert wird und somit jedes Einzelne importiert wird. Aber das Auto scheint, nach einer Probefahrt etc., okay zu sein und wir ergreifen die Gelegenheit und schlagen zu. Auch die Laufleistungen sind extrem höher, beispielsweise sind 300-400.000km normal - bei uns kaum vorstellbar! Unser Auto, ein Nissan Bluebird, Baujahr 1990 (das Auto ist älter als ich!!!), hat 227tkm und läuft einwandfrei. Natürlich sind deutliche Abnutzungen am Gefährt zu erkennen, aber in diesem Fall sollt man wohl doch die Ansprüche ganz nach unten schrauben, es dient lediglich dazu, um von A nach B zu kommen und einen kurzen Zwischenstop bei C zu machen. ;-) Endlich! Wir haben einen Job! In Te Puke, ca. 30km von Tauranga entfernt. Wir machen uns am Donnerstag auf den Weg (2.Woche) und haben am Freitag den ersten Arbeitstag. Wir sind dazu auserkoren Kiwiblüten zu pflücken, genannt Kiwiflower-picking. Ein unglaublich anstrengender Job von morgens um 7Uhr bis nachmittags/abends um 5-6Uhr. 6$ pro Kilo werden uns zugesprochen - ein Hungerlohn, angesichts der zu bezahlenden Unterkunft und Essen. Jeder kann sich vorstellen was eine Blüte von nichteinmal 1cm Durchmesser wiegt. Außerdem darf nicht jede Blüte gepflückt werden, nur männliche, nicht geöffnet, nicht grün und geschlossen, ein Mittelwert. Schätzungsweise eine von 100 Blüten. Ein unglaublich anstrengender Job! Den ganzen Tag stehen, nach oben sehen und zupfen, mit einer Tasche, welche durch zwei Tragegurte über den Schultern, vor dem Bauch befestigt ist, in welcher sich zudem noch mehrere Kilo befinden. Wir wollen diesen Job nicht sehr viel länger machen. Mal sehen wohin es uns als nächstes treibt, ich bin guter Hoffnung und berichte sobald wie möglich! Ich wünsche euch alles Gute aus Neuseeland! P.s.: 20'C... vieeeel zu wenig. Und wie ist das Wetter in Deutschland? ;-)

19.11.12 11:16

Letzte Einträge: Willkommen in Mordor, Wir kommen!, Wir kommen!

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Der Autor - Jack (19.11.12 11:29)
Leider wurden anscheinend meine Absätze u.ä., zum besseren Verständnis, nicht übernommen. Ich bitte um Verzeihung und Mitgefühl! :D ;-)

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